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Mehr Mut in der Umweltpolitik!
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Ein Expertengremium hat der Bundesregierung ein Gutachten vorgelegt, in dem mehr Mut in der Umweltpolitik gefordert wird. Dazu gehöre es auch, neue und moderne Technologien, mit denen die Umwelt besser geschont und eventuell sogar behütet werden kann, besser zu unterstützen. Ebenso gehöre es dazu, alte und die Umwelt stark belastende Technologien durch politisch richtig gesetzte Gebote und Anreize vom Markt zu verdrängen und sie durch neue Technologien zu ersetzen. Deutschland könne dabei mit seiner Innovationskraft ein Vorbild für viele Staaten und Volkswirtschaften werden. Dies würde auch für die deutschen Hersteller solcher Technologien neue Märkte erschließen helfen.

Dazu gehört auch die derzeit von der Automobilindustrie und den entsprechenden Verbänden so stark missachtete Antriebstechnik mit Brennstoffzelle, Elektromotor und Wasserstoff als Treibstoff, die für den Verbraucher viele Vorteile bieten würde. Von der Bundesregierung, von den Verbänden und von den verschiedenen Herstellern wäre hier ein wesentlich stärkeres Engagement wünschenswert, um dem umweltfreundlichen Individualverkehr schneller zu einem entsprechend gewünschten Wachstum zu verhelfen. Hierzu fehlen derzeit alle denkbaren Anreize. Stattdessen soll die weniger umweltfreundliche Technik der batteriebetriebenen Elektroautos mit geringerer Reichweite gefördert werden. Unsere Umwelt hat davon leider die geringsten Vorteile! Wer daran aber das größte Interesse zeigt, hat offenbar auch die größten Vorteile von einer solchen Subventionspolitik.

Müssen sich die Bürger und Kunden künftig etwa selbst helfen, indem sie staatliche Förderprogramme boykottieren und über eigene Crowdfunding-Initiativen versuchen, das erforderliche Tankstellennetz zu finanzieren? Werden die Bürger und Kunden dabei sich selbst überlassen, wenn sie den Individualverkehr schnell möglichst sauber machen wollen, ohne von Batterieherstellern, Stromnetzen oder Rohstofflieferanten für die Batterierohstoffe abhängig werden zu müssen? Leider scheint dies derzeit der Fall zu sein, da sich scheinbar alle Beteiligten an der stark beworbenen Lösung durch batteriebetriebene Elektrofahrzeuge offenbar gegen den Wunsch der Bürger und Kunden verschworen haben!

(von Dr. Peter Brinnel)

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